Primus-HD® (klar)

1-Step-Preload in perfection: Klare IOL, asphärisch

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Asphärische Optik (Aberration korrigierend -0.20 μ)
  • Optik mit Posterior-Konvex Design
  • Hydrophobes Acrylat – glisteningfrei – Grad „0“ auf der Miyata-Skala
  • 360° kontinuierlich durchlaufende, scharfe Kante
  • Haptiken 1.5° angewinkelt
  • Modifizierte C-Schlaufe
  • UV-Filter
  • Refraktiver Index 1.48 bei 35°
  • 13 mm Gesamtdurchmesser
  • 6 mm Optikdurchmesser – volle optische Zone
  • Dptr. -10.0 bis + 36.0 in 0.5 Schritten – alle Dptr. Preloaded

Primus-HD® Yellow

1-Step-Preload in perfection: IOL mit Blaulichtfilter, asphärisch

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Asphärische Optik (Aberration korrigierend -0.20 μ)
  • Optik mit Posterior-Konvex Design
  • Hydrophobes Acrylat – glisteningfrei – Grad „0“ auf der Miyata-Skala
  • 360° kontinuierlich durchlaufende, scharfe Kante
  • Haptiken 1.5° angewinkelt
  • Modifizierte C-Schlaufe
  • UV-Filter und integrierter Blaulichtfilter (Cut erfolgt von 390 nm – 470 nm)
  • Refraktiver Index 1.48 bei 35°
  • 13 mm Gesamtdurchmesser
  • 6 mm Optikdurchmesser – volle optische Zone
  • Dptr. -10.0 bis + 36.0 in 0.5 Schritten – alle Dptr. Preloaded

Prosert® Preload-Injektor

Der eigenentwickelte Prosert® Preload-Injektor überzeugt durch einfachste Handhabung. Nach einfüllen des Viskoelastikums ist der Injektor betriebsbereit.

  • Kontrollierte Implantation dank Präzisions-Drehgewinde
  • Prosert® – one step „into the bag“
  • Optimaler Sitz der Linse 100 % Preloaded
  • Dynamic-Tip ermöglicht Implantationen über 2.0 – 2.2 mm
  • Außendurchmesser der Injektorspitze: 1.78 mm

Seit vielen Jahren werden sogenannte sphärische Standard-Intraokularlinsen bei der Operation des Grauen Stars verwendet. Zahlreiche Hersteller bieten diese Linsen in vielen verschiedenen Varianten an. Sphärische Linsen haben aber den Nachteil, dass sie gewisse optische Fehler verursachen, die Auswirkungen auf die Sehqualität haben. Die asphärischen Primus-HD® Intraokularlinsen können diese optischen Fehler vermeiden. Damit kann die Sehqualität allgemein verbessert werden, insbesondere das Kontrastsehen und das Sehen bei Dunkelheit wird optimiert.

Eine sphärische Linse bündelt peripher einfallende Lichtstrahlen nicht am gleichen Punkt wie zentral einfallendes Licht. Grund dafür ist die Zunahme des Linsenbrechwertes mit zunehmendem Abstand des einfallenden Lichtstrahles vom Mittelpunkt der Linse. Peripher einfallende Lichtstrahlen werden dann stärker durch die Linse gebrochen als zentral einfallendes Licht. Somit verursacht die sphärische Aberration bei Abbildungen mit weit geöffnetem Strahlenbündel, also bei weit geöffneter Pupille Bildunschärfen. Dadurch wird das Sehen unscharf. Beseitigt werden kann dieser Fehler, indem die Linsenflächen zum Rand hin weniger stark gekrümmt hergestellt werden. Genau dieses, bieten die Aberrationskorrigierenden Optiken der Primus-HD® Intraokularlinsen.

Die asphärischen Primus-HD® Intraokularlinsen hingegen sammeln alle einfallenden Lichtstrahlen an dem gleichen Punkt. Es werden also auch Strahlen die weit weg vom Zentrum der Linse einfallen an demselben Punkt gebündelt wie nah bzw. zentral einfallende Lichtstrahlen. Dies ist Voraussetzung für optimal scharfes Sehen, insbesondere bei Nacht, wenn die Pupille in der Dunkelheit sehr viel größer wird und das einfallende Strahlenbündel weit geöffnet ist.

Modifizierte C-Schlaufe

  • Anpassung der Linse an Kapselsäcke unterschiedlicher Größen
  • gute Zentrierung und Stabilität

Die Funktionweise

Die Implantation der Primus-HD® und der Primus-HD® Yellow ist über eine Inzisionsgröße von mindestens 2,0 mm „into the bag“ möglich.

Die nachfolgende Beschreibung ist lediglich eine Zusammenfassung der Handhabung und ersetzt nicht die Gebrauchsanweisung.

Schritt 1: Benetzung
Füllen Sie das viskoelastische Material am Beginn der Aspirationsphase durch die Infusionsöffnung ein, um ausreichend zu benetzen. Der Injektor bleibt im Haltebehälter.

Schritt 2: Implantationsvorbereitung
Entnehmen Sie den Injektor aus dem Behälter, wenn der Operateur für die Implantation bereit ist.

Schritt 3: Implantation
Schieben Sie die IOL durch Drehen des Schraubgriffs im Uhrzeigersinn langsam in Richtung Injektorspitze, bis die vordere Haptik die Anwinkelung (Bevel) erreicht hat.
Führen Sie die Injektorspitze mit Schlitz nach unten (Bevel Down) durch die Inzision tief in den Kapselsack ein und entlassen Sie die Linse durch ruhiges Weiterdrehen des Schraubgriffs in den Kapselsack.

„into the bag“-Implantation über 2,0 mm Inzision möglich

Technische DatenPrimus-HD® / Primus-HD® Yellow
IOL-TypSingle piece
MaterialHochreines, hydrophobes Acryl, glisteningfrei, Grad „0“ auf der Miyata-Skala
FilterUV-Filter (Primus-HD® Yellow mit Blaulichtfilter)
Optik-TypPosterior konvex, asphärische Optik (Aberration korrigierend -0.20 μ)
Stärken-10.0 bis +36.0 in 0.5 D Schritten, alle Stärken preloaded
A-Konstante*118.2 (Nominal)
Optikdurchmesser6.0 mm Optische Zone
Gesamtdurchmesser13.00 mm
Haptikdesign und AnwinklungModifizierte C-Schlaufe, 1.5°
Design Kante360° Ultra Sharp-Square Edge, aufgeraute Kante

*Die A-Konstante ist die Basis für die Berechnung der Linsenstärke. Es wird empfohlen diese, beruhend auf der Erfahrung des operierenden Chirurgen sowie der verwendeten Ausstattung, individuell anzupassen.

Optimierte Werte für die Laser-BiometriePrimus-HD® / Primus-HD® Yellow
Nominal118.2
Haigisa0=1.46 a1=0.40 a2=0.10
HofferQpACD 5.68
Holladaysf=1.91
SRK/T119.2
SRKII119.6

Hochreines Premium-Acryl, frei von Glistenings, kein verkleben der Haptiken, hohe Lichttransmission.

Aufgeraute Linsenkante, verhindert effektiv von der Optikkante induzierte Blendung.

360°-Kontakt mit der Hinterkapsel.

360° Ultra Sharp-Square edge 
design, erhöhte Barrierewirkung 
gegen Lec‘s.