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Informationen
für Patienten

Gut informiert
für ihre persönliche Beratung

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen verständlichen und übersichtlichen Einblick in die verschiedenen verfügbaren Intraokularlinsen (IOL) geben. Unser Anliegen ist es, Ihnen die oft sehr fachspezifischen Informationen rund um die unterschiedlichen Linsenmodelle und ihre Eigenschaften möglichst leicht zugänglich zu machen.
So können Sie sich in Ruhe mit den verschiedenen Möglichkeiten vertraut machen und erste Fragen für Ihr persönliches Beratungsgespräch sammeln.

Bitte beachten Sie, dass die hier bereitgestellten Inhalte der ersten Orientierung dienen und ein persönliches Gespräch mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt nicht ersetzen können. Welche Intraokularlinse für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihren individuellen Voraussetzungen, Ihren Sehbedürfnissen und Ihren persönlichen Erwartungen ab.

Alle weiterführenden Informationen, die ausführliche Erläuterung der verschiedenen Linsenoptionen sowie die gemeinsame Abwägung der für Sie infrage kommenden Möglichkeiten erfolgen im persönlichen Beratungsgespräch in Ihrer Klinik oder Arztpraxis.

Unser Ziel ist es, Sie bestmöglich auf dieses Gespräch vorzubereiten – damit Sie gut informiert in die Beratung gehen, Ihre Fragen gezielt ansprechen können und gemeinsam mit Ihrem Behandlungsteam eine fundierte Entscheidung treffen.

Unterschiedlichkeit der IOL´s

Es gibt verschiedenste IOL-Linsen – hier geben wir einen kurzen Überblick über ihre Unterschiede

Eine EDOF-Linse (Extended Depth of Focus) ist eine spezielle Intraokularlinse (IOL), die bei einer Kataraktoperation eingesetzt wird und einen erweiterten Sehbereich ermöglicht.

Sie bietet in der Regel gutes Sehen in der Ferne und im Zwischenbereich, beispielsweise beim Autofahren, am Computer oder beim Blick auf das Armaturenbrett.

Im Vergleich zu anderen IOL-Linsen liegt der Schwerpunkt der EDOF-Linse auf einem kontinuierlichen Sehen über einen erweiterten Fokusbereich, oft mit weniger störenden Lichtphänomenen.

Eine hybride trifokale Linse ist eine Intraokularlinse (IOL), die Eigenschaften unterschiedlicher optischer Technologien kombiniert, um gutes Sehen in der Ferne, im Zwischenbereich und in der Nähe zu ermöglichen.

Sie verbindet beispielsweise die Vorteile einer trifokalen Optik mit einer erweiterten Tiefenschärfe (EDOF Vorderfläche), um einen möglichst kontinuierlichen Sehbereich zu erreichen.

Ziel ist eine hohe Brillenunabhängigkeit für Alltagstätigkeiten wie Autofahren, Computerarbeit und Lesen.

Eine Monofokal-Plus-Linse ist eine Intraokularlinse (IOL), die im Vergleich zu einer klassischen monofokalen Linse einen erweiterten Sehbereich bietet.

Sie ermöglicht gutes Sehen in der Ferne und verbessert das Sehen im Zwischenbereich, beispielsweise am Computer oder beim Blick auf das Armaturenbrett. Für das Lesen von Kleingedrucktem wird häufig weiterhin eine Lesebrille benötigt.

Ziel ist ein erweiterter Sehbereich bei gleichzeitig guter Sehqualität und meist wenigen störenden Lichtphänomenen.

Eine asphärisch monofokale Linse ist eine Intraokularlinse (IOL), die auf einen Sehbereich – meist die Ferne – optimiert ist. Ihre spezielle asphärische Optik kann Abbildungsfehler reduzieren und den Kontrast verbessern.

Vorteil: Klare Fernsicht und gute Kontrastwahrnehmung bei meist wenigen störenden Lichtphänomenen.

Nachteil: Für den Zwischen- und Nahbereich wird in der Regel eine Brille benötigt.

Unsere Intraokularlinsen im Überblick

All Range®

High Performance EDOF Linse

Max Vision®

Hybrid Trifokale Linse
(EDOF Vorderfläche)

Intraokularlinse IOL Zoe EDOF monofokale plus Linse
zoe®

Monofokal Plus
Linse

PrimusHD Monofokale Intraocularlinse IOL in Premiumqualität
Primus HD®

High Performance Asphärisch monofokale Linse

Entdecken Sie die Unterschiede der Intraokularlinsen

Mit unserem IOL-Simulator können Sie anschaulich erleben, wie sich verschiedene Intraokularlinsen in unterschiedlichen Lichtverhältnissen und Schärfenbereichen unterscheiden. Vergleichen Sie die dargestellten Seheindrücke und gewinnen Sie einen ersten Eindruck davon, wie die verschiedenen Linsentypen das Sehen beeinflussen können.

 

 
 
 

Mit diesem Simulator können Sie den Seh-Eindruck vor und nach einer Katarakt-OP vergleichen oder verschiedene Linsenmodelle gegenüberstellen. 

Wählen Sie dazu das gewünschte Linsenmodell rechts unten bzw. die zu vergleichenden Modelle links und rechts unten aus.

 
 
 

Die hohe Patientenzufriedenheit bestätigt die Resultate der klinischen Studien unserer IOL-Linsen

AllRange Logo

Ein persönlicher Erfahrungsbericht, der Mut macht.

Wie fühlt es sich an, mit der ALLRAGE-IOL-Linse neue Sehperspektiven zu entdecken?
Ein authentisches Patientenstatement gibt Einblicke in persönliche Erfahrungen und zeigt, wie eine individuelle Linsenlösung die Lebensqualität positiv beeinflusst. Lassen Sie sich inspirieren und erfahren Sie aus erster Hand, was diese Entscheidung für den Alltag bedeuten kann.

Maxvision

Ein persönlicher Erfahrungsbericht, der Mut macht.

Für einen Koch ist gutes Sehen entscheidend – jeden Tag, bei jedem Handgriff.
In einem persönlichen Statement erzählt der Patient, wie die MaxVision-Linse sein Leben verändert hat und wie er heute wieder mit Freude und Sicherheit seinem Beruf nachgehen kann. Seine Geschichte macht Mut, schenkt Zuversicht und zeigt, wie wertvoll gutes Sehen für Lebensqualität im Alltag und berufliche Leidenschaft ist.

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Ein neues Lebensgefühl – Sehen, was wirklich zählt.

Manchmal ist der Schritt zu besserem Sehen einfacher als erwartet.
In ihrem persönlichen Statement erzählt eine Patientin, wie unkompliziert sie die Implantation der ZOE-Linse erlebt hat und wie befreiend es sich anfühlt, die Welt wieder klarer wahrzunehmen. Ihre Geschichte macht Mut, nimmt mögliche Ängste und vermittelt eindrucksvoll, wie viel Lebensqualität es schenken kann, die Dinge des Alltags wieder neu zu entdecken.

Fachbegriffe aus der Augenheilkunde erklärt

Katarakt ist der medizinische Begriff für den Grauen Star. Dabei trübt sich die natürliche Augenlinse zunehmend ein, wodurch man verschwommen sieht, Farben weniger intensiv wahrnimmt und oft stärker blendempfindlich wird.

Die Behandlung erfolgt in der Regel durch eine Operation, bei der die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche IOL-Linse ersetzt wird.

Eine IOL-Linse (Intraokularlinse) ist eine künstliche Linse, die ins Auge eingesetzt wird, um die Sehkraft zu verbessern. Sie ersetzt meist die natürliche Augenlinse, zum Beispiel bei einer Grauen-Star-Operation, oder korrigiert bestimmte Fehlsichtigkeiten. Je nach Linsentyp ermöglicht sie scharfes Sehen in unterschiedlichen Entfernungen.

Eine asphärische Linse ist eine Linse, deren Oberfläche nicht gleichmäßig kugelförmig gekrümmt ist. Dadurch kann sie bestimmte Abbildungsfehler reduzieren und ein klareres, kontrastreicheres Sehen ermöglichen.

Bei einer IOL-Linse im Auge bedeutet das: Eine asphärische Kunstlinse kann helfen, störende optische Abbildungsfehler zu verringern – insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen.

Kurz gesagt: Asphärische Linsen sind so gestaltet, dass sie das Bild möglichst präzise auf der Netzhaut abbilden und dadurch die Sehqualität verbessern können.

Eine torische IOL-Linse ist eine künstliche Augenlinse, die zusätzlich zur Korrektur von Kurz- oder Weitsichtigkeit auch eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) ausgleichen kann.

Sie wird beispielsweise bei einer Grauen-Star-Operation eingesetzt und ersetzt die natürliche Augenlinse.

Kurz gesagt: Eine torische IOL-Linse hilft dabei, unscharfes oder verzerrtes Sehen aufgrund einer Hornhautverkrümmung zu reduzieren und dadurch ein klareres Sehen zu ermöglichen.

Astigmatismus ist der medizinische Begriff für eine Hornhautverkrümmung.

Dabei ist die Hornhaut des Auges ungleichmäßig gekrümmt. Das Licht wird dadurch nicht gleichmäßig gebündelt, sodass man Gegenstände unscharf oder verzerrt sehen kann – sowohl in der Nähe als auch in der Ferne.

Kurz gesagt: Eine Hornhautverkrümmung kann dazu führen, dass man nicht ganz scharf sieht. Eine torische IOL-Linse kann diese Fehlsichtigkeit bei einer Augenoperation gezielt korrigieren.

Ein refraktives Design bei einer IOL-Linse beschreibt, wie die Linse das einfallende Licht durch ihre Oberflächenkrümmung bricht und dadurch das Bild auf der Netzhaut fokussiert.

Bei bestimmten IOL-Linsen wird dieses Prinzip genutzt, um das Sehen in unterschiedlichen Entfernungen zu ermöglichen.

Kurz gesagt: Das refraktive Design bestimmt, wie die künstliche Linse das Licht lenkt, damit ein möglichst scharfes Bild entsteht.

Ein diffraktives Design bei einer IOL-Linse nutzt feine, ringförmige Strukturen auf der Linsenoberfläche, um das einfallende Licht durch Beugung gezielt auf verschiedene Brennpunkte zu verteilen.

Dadurch kann die Linse das Sehen in mehreren Entfernungen unterstützen, zum Beispiel in der Ferne und in der Nähe.

Kurz gesagt: Während eine refraktive Linse das Licht hauptsächlich durch Brechung lenkt, nutzt eine diffraktive Linse zusätzlich die Beugung des Lichts, um unterschiedliche Sehbereiche abzudecken.

Ein möglicher Nachteil: Diffraktive Linsen können bei manchen Menschen Lichtphänomene wie Halos (Lichtringe) oder Blendungen verursachen.

Mini-Monovision ist ein Sehkonzept, bei dem nach einer Kataraktoperation oder einem refraktiven Eingriff ein Auge auf die Ferne und das andere leicht auf die Nähe eingestellt wird.

  • Dominantes Auge: optimiert für die Ferne.

  • Nicht dominantes Auge: leicht myop eingestellt, um das Sehen im Nah- und Zwischenbereich zu unterstützen.

Der Unterschied zwischen den Augen ist bei der Mini-Monovision geringer als bei der klassischen Monovision. Dadurch kann die Brillenunabhängigkeit verbessert werden, während das räumliche Sehen meist besser erhalten bleibt.

Ziel: Ein möglichst guter Sehkomfort für Ferne und Zwischenbereich mit reduziertem Brillenbedarf.

 

Myop ist die medizinische Bezeichnung für kurzsichtig (Myopie).

Das bedeutet:

  • In der Nähe: Man sieht meist gut.

  • In der Ferne: Dinge erscheinen unscharf, beispielsweise Straßenschilder oder Gesichter.

  • Ursache: Häufig ist der Augapfel zu lang oder die Brechkraft des Auges zu stark. Dadurch wird das Bild vor der Netzhaut fokussiert.

In der Augenheilkunde bezeichnet myop also ein kurzsichtiges Auge. Das Gegenteil ist hyperop – das bedeutet weitsichtig.

Emmetropie bezeichnet das normalsichtige Auge ohne relevante Fehlsichtigkeit.

Das bedeutet:

  • In der Ferne: Man sieht scharf, ohne eine Brille oder Kontaktlinsen zu benötigen.

  • Optisch: Das Licht wird so auf der Netzhaut gebündelt, dass ein scharfes Bild entsteht.

Kurz gesagt: Emmetropie bedeutet, dass das Auge im entspannten Zustand auf die Ferne scharf eingestellt ist. Das Gegenteil sind beispielsweise Myopie (Kurzsichtigkeit) und Hyperopie (Weitsichtigkeit).

Alexandra Georgi
Auftragsbearbeitung National
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